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Muttertagskuchen

Zutaten:

  • 15o gKastanienmehl
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 100 g brauner Zucker (Kandisfarin)
  • 2 TL Vanillinzucker
  • 1 Päckchen Weinsteinpulver
  • 150 g weiche Butter
  • 50 ml Milch
  • 4 Eier
  • 2 EL Rum
  • etwas Butter für die Form
  • etwas gemahlene Mandeln für die Form

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) kurz vorheizen.
Eine Backform (Herzform oder Kastenform) mit Butter fetten
und mit gemahlenen Mandeln ausstreuen.

Mehl, Mandeln, Zucker, Vanilinzucker und Weinsteinpulver miteinander vermischen.
Die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Handmixer zu Eischnee schlagen.
Anschließend das Eigelb zusammen mit Milch, Butter und Rum zu dem Mehlgemisch geben und alles verrühren. Zum Schluss den Eischnee mit einem Löffel unter den Teig heben.

Den Teig in die Form füllen und ca. 45 Min. auf der mittleren Schiene backen.
Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestreuen.

Statt Alkohol kann auch 1 Röhrchen Backaroma verwendet werden
(wahlweise Rum-, Bittermandel oder Vanillearoma)

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Hasenkuchen

Zutaten:

  • 300 g Maismehl
  • 4 gestr. TL Weinsteinpulver
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 250 g Margarine oder Butter
  • 2 EL Milch
  • etwas Puderzucker
  • etwas Kakaopulver („Kakao zum Backen“)

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) kurz vorheizen.
Das Mehl mit dem Weinsteinpulver in einer Schüssel vermischen.
Zucker, Vanillinzucker und Salz hinzugeben.
Die weiche Margarine (oder Butter) mit den Eiern  und der Milch zum Mehlgemisch geben und alles mit dem Mixer verrühren.

Eine Springform (etwa 26 cm Durchmesser) mit Margarine oder Butter einfetten. Anschließend die Form mit Maismehl ausstreuen und den Teig in die Form geben.

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Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 180 Grad (Umluft)
etwa 30 Min. backen.
Den Kuchen nach dem Auskühlen aus der Form lösen.

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Für die Verzierung:

Ein Ostermotiv  (z.B. einen Hasen) auf ein Blatt Papier übertragen und vorsichtig ausschneiden.
Das ausgeschnittene Motiv mittig auf den Kuchen legen.

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Etwas Puderzucker in ein kleines Sieb (z.B. Kaffeesieb) geben und damit den Kuchen rings um das Motiv bestreuen.

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Anschließend die Schablone vorsichtig entfernen.

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Das Blatt aus dem das Motiv ausgeschnitten
wurde, vorsichtig auf den Kuchen legen,
so dass das Motiv mittg liegt.

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Den Kakao nun über das Motiv stäuben.

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Abschließend nur noch die Schablone entfernen

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Ein leckeres Kunstwerk für die ganze Familie!

knusprige Ostereier

Zutaten:

  • 250 g Maismehl
  • 100 g Cornflakes (ungezuckert)
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Weinsteinpulver
  • 125 g Margarine
  • 1 Ei
  • 1 Bio-Zitrone
  • 75 g gehackte Mandeln
  • etwas Puderzucker

Zubereitung:

Zitrone abwaschen und die Schale abreiben.
Die Cornflakes in einen Gefrierbeutel geben
und mit einem Nudelholz etwas zerkleinern.
Die Hälfte der Cornflakes mit den übrigen
Zutaten in eine  Schüssel geben und mit den
Knethaken des Mixers verkneten.
Etwas Maismehl auf einer Arbeitsfläche verteilen
und den Teig mit den Händen noch etwas durchkneten.

Anschließend den Teig in Frischhaltefolie wickeln und
über Nacht in den Kühlschrank legen.

Am nächsten Tag den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen.
Aus dem Teig kleine Kugeln von etwa 2-3 cm Durchmesser formen.
Die Kugeln in Eiform bringen und jede Kugel in den restlichen Cornflakes wenden.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Eier darauflegen.
Auf der 2.  Schiene von unten 15-18 Minuten backen.

Nach dem Abkühlen auf Wunsch mit etwas Puderzucker bestäuben.

 

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Zimtsterne

Zutaten:

  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 3 Eiweiß
  • 2 TL Zimt
  • 250 g Puderzucker
  • 1 x Vanillinzucker

Zubereitung:

Den Backofen vorheizen (120 Grad Umluft).
Das Puderzucker zum Eiweiß geben und mit dem Mixer steif schlagen.
Für die Glasur 2 gehäufte Esslöffel abnehmen.

Die Mandeln und Haselnüsse zusammen mit dem Zimt und dem Vanillinzucker zum Eischnee geben. Mit den Knethaken des Mixers die Zutaten auf niedrigster Stufe verrühren. Abschließend den Teig noch etwas mit den Händen kneten.

Eine Arbeitsfläche mit etwas gemahlenenen Mandeln/Haselnüssen bestreuen.
Den Teig ungefähr 0,5 – 1 cm dick ausrollen.

Den Ausstecher in Wasser tauchen und die Sterne ausstechen.
Die Plätzchen anschließend auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
Mit einem Backpinsel jeden Stern mit der Glasur bestreichen.

Das Backblech auf der unteren Einschubleiste in den Backofen schieben und
25 Minuten backen.

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Die Sterne auf einer mit gemahlenen Mandeln/Haselnüssen
bestäubten Arbeitsfläche ausrollen

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Weihnachtsplätzchen

Zutaten:

  • 150 g Reismehl
  • 150 g Speisestärke
  • 150 g Maismehl
  • 150 g Mandeln (gemahlen)
  • 3 TL Weinsteinpulver
  • 1 x Lebkuchengewürz
  • 150 g Butter
  • 2 Eier
  • 200 g Honig
  • 100 g brauner Zucker (Kandisfarin)
  • Prise Salz
  • Zum Verzieren:
    Puderzucker, Hagelzucker, Mandeln, Haselnüsse o.ä.

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Die Butter schaumig schlagen.
Honig, Eier, Zucker und Salz hinzugeben, alles miteinander verrühren.

Reismehl, Maismehl, Speisestärke, Weinsteinpulver, Mandeln und Lebkuchengewürz vermengen.

Die Buttermasse zum Mehlgemisch geben und mit den Knethaken des Mixers gut durchkneten.

Die Arbeitsfläche mit Maismehl bestreuen, ebenso auch die Teigrolle (Nudelholz). Den klebrigen Teig mit bemehlten Händen noch etwas durchkneten. Dann vorsichtig etwa 0,5 cm dick ausrollen und Plätzchen ausstechen.

Auf einem Backblech (mit Backpapier ausgelegt) etwa 12 Min. backen.
Die Plätzchen im Anschluss ein wenig abkühlen lassen.

Verziert werden können sie mit
Zuckerguss (Puderzucker mit Wasser oder Zitronensaft mischen),
Hagelzucker sowie Nüssen (Mandeln, Haselnüssen u.a.)

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glutenfreie Mehlsorten

Folgende Mehle können zum glutenfreien Backen von Brot, Kuchen und Gebäck verwendet werden, da sie natürlich glutenfrei sind:

  • Mais
  • Hirse
  • Buchweizen
  • Reis
  • Kartoffeln
  • Kichererbsen
  • Soja
  • Kastanien
  • Amaranth (hirseähnlich, nussig im Geschmack – für Aufläufe, Bratlinge, Suppen, Gemüsepfannen und Süßspeisen zu empfehlen, Hauptverbreitungsgebiet: Südamerika; im Reformhaus erhältlich)
  • Quinoa (auch Inkareis, Perureis etc. genannt; Hauptverbreitungsgebiet: Südamerika; im Reformhaus erhältlich)
  • Teff (Zwerghirse; Hauptverbreitungsgebiet: Äthiopien; im Reformhaus erhältlich)
  • Tapioka (aus der Maniok-Wurzel/tropische Strauchpflanze;
    zum Andicken von Süßspeisen, Suppen und Soßen geeignet
  • Kürbiskernmehl (eignet sich zum Panieren von Fleisch und Fisch)

Backtipps

Glutenfreies Mehl – Besonderheiten:

Glutenfreie Mehle nehmen mehr Wasser auf als herkömmliche Mehle, daher ist es wichtig, immer genau nach Rezept zu backen.
Außerdem muss der fehlende Kleberanteil im glutenfreien Mehl ersetzt werden.
Hierfür eignen sich Verdickungsmittel wie z.B. Johannisbrotkernmehl und Guarkernmehl (beide aus dem Reformhaus).
Um glutenfreies Mehl backfähig zu machen, benötigt man je 100 g Mehl etwa 1 g Guarkern- oder Johannisbrotkernmehl.

Eine Mischung verschiedener Mehlsorten verbessert allgemein die Backeigenschaften. Geeignet ist hierfür z.B. eine Mischung aus Reismehl, Kartoffelmehl und Buchweizenmehl oder Reismehl und Maismehl.

Lockerer, saftiger Teig:

Da vor allem das Klebereiweiß Gluten herkömmliche Backwaren luftig und saftig werden lässt, sollte dies beim glutenfreien Backen ausgeglichen werden.
Möglich machen dies u.a. gemahlene Flohsamenschalen, Guarkernmehl, Johannisbrotkernmehl und Pfeilwurzelmehl.
Besonders saftig wird Teig aus glutenfreiem Mehl u.a. durch Quark, geriebenem Apfel, gestampften Kartoffeln oder gekochtem Reis.

Auch Hefe macht den Teig darüber hinaus luftig und locker.
Frischhefe als auch Trockenhefe eignen sich gleich gut.